Einen wunderhübschen spot liefert der Kamera-Fabrikant Olympus anlässlich des 50. Jubiläums seiner PEN-Kameras. Ein sehenswertes Kleinod, das ich einfach mal unkommentiert lasse.
Einen wunderhübschen spot liefert der Kamera-Fabrikant Olympus anlässlich des 50. Jubiläums seiner PEN-Kameras. Ein sehenswertes Kleinod, das ich einfach mal unkommentiert lasse.
Es gibt Augenblicke im Leben, die sind so absurd, dass einem die Worte fehlen. Als ich dieses Bild sah, war so ein Moment.
Die besonderen Sicherheitsbemühungen des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann (CDU) in Sachen Internet und Computerkriminalität möchte ich für’s erste unkommentiert lassen. Bitte klickt auf das Foto. Bitte!
edit: da die Diskussion über Originalität und Echtheit dieses Bildes durchaus kontrovers geführt wird, sei hier noch
der entsprechende link auf werbeblogger.de angefügt.
Nachdem in einer Talkrunde auf dem ZDF-Ableger Phoenix kürzlich der Vorsitzende der Piratenpartei ob seiner rhetorischen und argumentativen Unzulänglichkeiten in Bezug auf Zensur und Internetsperren
medial hingerichtet wurde, zeigte die “Phoenix Runde” heute nacht, dass es auch anders geht.
Teil 2 |
Teil 3 |
Teil 4 |
Teil 5
Erfrischend kostruktiv diskutierte Anke Plättner als Moderatorin mit Ossi Urchs (Internetpionier), Astrid Herbold (Journalistin und Internetkritikerin), Jan Krone (Media- und Kommunikationsberater) und Alvar Freude (”Arbeitskreis Zensur”) über das Netz der Netze. “Außer Kontrolle - Welche Macht hat das Internet?” lautete der Titel der Sendung. Aber so tendenziös sich das anhört, war es dann gar nicht.
Dass die Teilnehmer dabei nicht immer d’accord waren, liegt in der Natur der Sache. Das www, das Internet, Medien im Allgemeinen sind viel zu komplex, bilden viel zu viele Themen ab, als dass man annehmen könnte, auch nur zwei Menschen könnten durchgängig einer Meinung sein. Dennoch erschien das Gespräch erstaunlich kooperativ. (Erstaunlich für mich, da ich noch voll unter dem Eindruck des oben erwähnten Massakers am Chef der Piratenpartei stand - welches ich erst wenige Stunden zuvor gesehen hatte - als ich in die “Phoenix Runde” schaltete.)
Endlich fehlten mal die unredlichen Anwürfe, die jeden, der auf die Unzulänglichkeiten in Frau Leyens (von der) Zugangserschwerungsgesetz hinweist, implizit als Unterstützer von Kinderpornografie, Bombenbauanleitungsseiten und Nazis darstellen. Denn es gibt tatsächlich mehrere Sichtweisen auf das Internet, und wir stehen vor der Frage, wie wir damit in einer freien Gesellschaft umgehen wollen.
Wollen wir die Freiheit, kriminelle und menschenverachtende Inhalte veröffentlichen zu können? Auf gar keinen Fall!
Wollen wir die Freiheit, derartige Seiten ansurfen zu können? Mir würde für mich nichts fehlen, wenn ich das nicht dürfte, aber für meine Kinder ein klares ‘Nein’.
Wollen wir die Freiheit, uns mit dem Für und Wider krimineller Inhalte in einer globalisierten Welt auseinander setzen zu können und unterschiedliche Strategien für unterschiedliche Sachverhalte entwickeln zu können? Ja, ja und nochmals ja!
Wahrscheinlich kann man ausserhalb des organisierten Glücksspiels nirgendwo soviel Geld verlieren wie in der Werbung. Schlecht recherchiert, schlecht durchdacht, schlecht ausgeführt - schon ist ein Budget in erklecklicher Höhe einfach verpufft.
In 2007 lagen die Ausgaben für klassische Werbemassnahmen bei über 20.000.000.000 Euro. Das sind 250 Euro pro Bundesbürger, gleich welchen Alters. Wieviel von diesem Geld sinnvoll angelegt war, und wieviel einfach nur verbrannt wurde, lässt sich kaum schätzen.
So gab es im Sommer 2002 drei Radiospots, die auf die Mecklenburgische Gemeinde Waren/Müritz aufmerksam machen sollten. Ob die Spots gut waren, muss jeder selbst beurteilen.
spot1,
spot2,
spot3 Ob sie wirksam waren, lässt sich tatsächlich messen: Vor Beginn der Kampagne war der Ort etwa 7% der Deutschen bekannt, hinterher waren’s 12%; die Initiatoren freuten sich über eine Verdreifachung der Nutzung ihrer Telefon-Hotline - auf 1700 Anrufe während der Kampagnendauer.
Gekostet hat der ganze Spass summa summarum 2.500.000 Euro - das macht über 2.000 Euro pro zusätzlichem Anruf. War es das wert?? (Quelle:
zorno.de)