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Hochzeitszeitung

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Eine Hochzeitszeitung zu erstellen, gehört zu den sensibleren Aufgaben des Publizierens. Der Stil soll gefallen, dem Anlass angemessen sein, und die Stimmung weder zu gestelzt erscheinen noch ins Alberne abgleiten lassen. Insofern bin ich froh, dass die Inhalte zu weiten Teilen geliefert werden.

Diese Hochzeitszeitung erschien als Zwölfseiter im Format A4 und wurde bei kleiner Auflage thermogebunden.

Alles Gute!

Folder Nageldesign

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Sechsseitiges Faltblatt zur Bewerbung von Nagelmodellage-Schulungen. Handverteilung und Mailing-Versand, Auflage 2500.

Kann Werbung zu gut sein?

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Samsung hat alle visuellen Register gezogen, um sein neues LED-TV-Gerät zu bewerben. In dem spot schwirrt ein glücklicher Kolibri umtriebig durch den Dschungel, und wo immer er flattert oder Nektar schlürft erstrahlt die Natur in nachgerade unbeschreibbarer Pracht. Und immer wieder aufs Neue wird der LED-Charakter des beworbenen Produkts mit kleinen, ästhetischen Lämpchen untermalt. Schön!

Nun wurde ich allerdings recht bald nach Erscheinen des spots misstrauisch: wenn das was Samsung mir da zeigt auf meinem LG-Plasma-TV gut aussieht, wie wirkt es dann auf dem Samsung LED TV? Mein Misstrauen wurde grösser, als ich eines abends im Bett denselben spot sah, und zwar auf einem zehn Jahre alten Röhren-Fernseher: Der spot sah gut aus! Und in diesem Moment wusste ich, der spot ist schlecht, weil er ganz einfach zu gut ist. Wie jetzt?

Der TV-spot ist zweifellos schön. Hübsch gemacht, etwas das man gerne wieder ansieht. Wenn er vorbei ist, bleibt irgendwie ein gutes Gefühl. Ich möcht’s nicht gerade Glück nennen, aber ich jedenfalls fühle mich nach diesem visuellen Genuss besser. Auch weil ich jetzt weiss, dass ich keinen neuen Fernseher brauche.
Das Problem liegt im Medium: wie soll ich einem potentiellen Käufer plausibel machen, dass sein Fernsehgerät austauschpflichtig ist, wenn ich ihm doch im selben Augenblick zeige, was für schöne Bilder sein Gerät zu zeigen imstande ist? Sogar ein altes Röhrengerät. Warum sollte ich Unmengen von Geld in eine Technik stecken, von der ich gar nicht weiss, ob sie so gut ist wie mein Traditionsfernseher? (nebenbei: Hat schonmal jemand den spot auf ‘nem schwarz-weiss-Gerät gesehen? Da wär’ ich echt gespannt.)

Wäre vor 20 Jahren jemand auf die Idee gekommen, Werbejingles für die neue digitale, klangtreue CD-Technologie auf Vinyl-Schallplatten zu pressen um das neue Format anzupreisen, hätte sich die kleine Silberscheibe bestimmt nicht durchgesetzt. “Das klingt ja genau wie meine Platten! Brauch ich nich!” Wie hätte es auch anders klingen sollen - es wäre ja auf Platte gewesen. Aus demselben Grund werden in Tageszeitungen nur ganz wenige Bildbände mit hochauflösenden Fotos beworben - das lässt sich einfach nicht darstellen. Genauso gut könnte sich Michael Schuhmacher auf ‘nen Traktor setzen und sagen: “Jetzt pass mal auf!” Das geht nicht, so schade das auch ist.

Ich hab’s noch nicht getestet, aber ich nehme an, dass diese Fernsehwerbung (im doppelten Wortsinn) in Fernsehläden ganz gut funktioniert. Denn dann wäre der direkte Vergleich gegeben. Man stelle sich vor: Drei Dutzend TV-Geräte an einer Wand aufgebaut. Alles voller Dschungel. Farbenpracht und Blütenmeer wohin man sieht. Aber nur auf einem einzigen LED-Fernseher lächelt der Kolibri leise…

Folder Wohnaccessoires

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Sechsseitiges Faltflugblatt zur Bewerbung von Wohnaccessoires und Kerzen. Auflage: 2500.

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